Erziehung =

Erziehung=Anpassung

Die wichtigste Aufgabe von Erziehung ist es das Verhalten des Kindes an die Anforderungen eines Erwachsenenlebens anzupassen. Ein so ausgestatteter Nachwuchs wird seine angeborenen Fähigkeiten später schneller und besser zum Einsatz bringen können. Das Leben wird in jedem Falle das Verhalten aller Menschen irgendwie formen, ob für ein erfolgreiches Dasein oder für das Bewohnen von Knastzellen. Die Wirklichkeit ist da sehr kompromisslos.

Erziehung=Sich weitergeben

Selbstverständlich ist Erziehung subjektiv und den eigenen Wertmaßstäben folgend, aber warum nicht, so wird die Brut später nicht nur die eigenen Gene sondern auch die eigenen Lebenseinstellungen weitergeben (ein kleiner, nicht selbstloser Beitrag um der Vergänglichkeit des Daseins ein Schnippchen zu schlagen;-)

Erziehung=Profiarbeit

Und diese Profiarbeit wird in keiner Schule gelehrt, von den Eltern kaum ausreichend vermittelt und ist schon gar nicht angeboren. Das erklärt beispielsweise die Versuche von antiautoritärer Erziehung bis zur Kasernenhoferziehung, die ja beide nicht wirklich befriedigend funktioniert haben.

Erziehung=Elternarbeit

Im Wesentlichen sollte Erziehung von den Eltern geprägt sein, Schule und Ausbildung stellen nur einen Zusatzbeitrag dar, der aber immer auf den Grundkonzepten der Eltern aufsetzen wird. Ein Leistungsdefizit der Eltern in der Erziehung der Kinder kann von keiner Kindergärtnerin oder von keinem Lehrer ausgeglichen werden.

Erziehung=liebevoll Grenzen setzen

ist der Königsweg der Erziehung, mal eine Musterdurchbrechung, mal ein "Mache das nie wieder", mal das wirkliche Leben spielen usw... Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!